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Als Arbeitszeit wird die Möglichkeit bezeichnet, vorher aus dem Berufsleben zu scheiden. Dieses Modell hat die Regierung deswegen ausgearbeitet, um alten Menschen den Weg leichter zu machen, in den Ruhestand überzutreten. Damit werden aber gleichzeitig Anreize geschaffen, Plätze für junge Arbeitnehmer frei zu machen. Doch die Betriebe nutzen die Altersteilzeit aus, um Arbeitsplätze abzuschaffen. Was sich hinter der Arbeitsteilzeit verbirgt ist Folgendes: der Arbeitnehmer kann in den letzen fünf Jahren seines Arbeitslebens die Arbeit auf die Hälfte reduzieren.
Entweder arbeitet er bis zum Ende, in den letzten 5 Jahren jedoch nur vier Stunden statt acht, oder er scheidet 2,5 Jahre vorher aus dem Arbeitsleben, arbeitet jedoch bis zum Ende acht Stunden am Tag. Anspruch auf die Leistungen, die mit der Altersteilzeit zusammenhängen hat man aber auch dann, wenn es zu einer betriebsbedingten Kündigung kommt, wenn der Betrieb also Insolvenz anmelden muss.
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