Liquiditätsfalle

Als Liquiditätsfalle wird das Phänomen bezeichnet, bei dem versucht wird, aus dem Wirtschaftskreislauf Geld zu entziehen. Das tut man mit der Erhöhung des Zinssatzes. Somit ist dieses Vorgehen ein geldpolitisches Instrument. Denn wenn man den Zinssatz erhöht, werden sich weniger Personen oder Firmen bereit erklären, einen Kredit aufzunehmen, weil das mit größeren Zinsenzahlungen verbunden wäre. Folglich wird auch nicht in dem Maße konsumiert, wie es die Kreditaufnahme erlauben würde. Deswegen befindet sich auch weniger Geld im Wirtschaftskreislauf.


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Auf der anderen Seite werden sich viele dazu entschließen, ihr Geld bei einer Bank anzulegen, weil sie sich davon große Gewinne versprechen. Auf diese Weise wird Geld wiederum aus dem Kreislauf genommen, weil nämlich das Geld nicht für den Konsum ausgegeben wird. Bei dieser Form der Geldpolitik besteht jedoch die Gefahr der Deflation, deren Wesen darin besteht, dass der Konsum zurückgeht, und somit auch die Preise immer weiter sinken.

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