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Den Namen Rürup hat man sicherlich mal irgendwo gehört, ob nun im Fernsehen oder im Radio. Es kann aber auch sein, dass man auf ihn bei der täglichen Zeitungslektüre gestoßen ist. Das wäre auch kein Wunder, schließlich gehört Bert Rürup zu den größten und profiliertesten Wirtschaftsexperten, die Deutschland hat. Als Universitätsprofessor in Darmstadt und sogenannter Wirtschaftsweiser konnte sich Rürup einen Namen machen, was auch daran liegt, dass er der Politik gelegentlich unter die Arme greift.
Schließlich geht auch die Basisrente von 2005 auf ihn zurück, weshalb sich auch der Name Rüruprente eingebürgert hat. Was man darunter zu verstehen hat, das ist eine vom Staat subventionierte private Altersvorsorge, ähnlich wie es die Riesterrente ist. Im Grunde genommen unterscheidet sich die Rüruprente nicht sonderlich von der gesetzlichen Rente, jedenfalls was Leistungskriterien und steuerliche Behandlungen betrifft. Was anders ist, das zeigt die Kapitaldeckung, die im Gegensatz zur Umlagefinanzierung der gesetzlichen Rente steht. Ausgezahlt wird die Rüruprente aber erst dann, wenn der Sparer das 60. Lebensjahr erreicht.
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