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Als Arbeitnehmer, der ein sattes Einkommen bezieht, kann es dazu kommen, dass man einen Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung vollzieht. Dass kann auf jeden Fall dann getan werden, wenn man ein jährliches Bruttoeinkommen von mindestens 45.900 Euro erzielt. Gerade für jünger Leute ist das profitabel, weil man von den niedrigen Beitragssätzen der privaten Krankenkassen profitiert. Ältere Herrschaften müssen aufgrund der höheren Gefahr, krank zu werden, einen höheren Beitrag leisten. Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist also problemlos, doch der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist um einiges schwieriger.
Denn der Gesetzgeber möchte damit vermeiden, dass die niedrigen Beitragssätze der privaten Krankenkassen in jüngeren Jahren ausgenutzt werden. Dadurch entgehen gesetzlichen Krankenkassen Einnahmen, die auch den Staat in Bedrängnis bringen, weil er bei Engpässen Gelder zusteuern oder Reformen durchführen muss. Um wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln zu können, muss man nachweisen, dass das eigene Einkommen mindestens ein Jahr lang weniger als 3.900 Euro betrug.
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