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Nimmt man ein Darlehen auf, um beispielsweise ein Eigenheim zu bauen, muss man normalerweise ein Entgelt zahlen, das auch Zinsen genannt wird. Das ist jedenfalls bei jeder Fremdfinanzierung der Fall, wenn man sie bei einem Kreditinstitut anfragt. Zinsen ergeben sich daraus, dass ein Kreditinstitut den Kredit zu einem bestimmten Zinssatz vergibt. Dieser gilt auch als Angebot und wird dann prozentual auf die Kreditsumme berechnet. Umso höher der Zinssatz, desto teurer werden auch die Zinsen. Viel besser ist es jedoch, gar keine Zinsen zu zahlen.
Doch wo erhält man ein zinsloses Darlehen? Wenn keine Zinsen gezahlt werden, stellt das Darlehen auch kein Geschäft dar, weshalb es für Kreditinstitute uninteressant wird. Deshalb muss man sich an Verwandte oder Freunde wenden, die möglicherweise ein Darlehen gewähren. Bei dieser Darlehensform handelt es sich um ein Privatdarlehen, dessen Charakter darin besteht, dass der Kreditgeber nicht auf der Grundlage eines Gewerbes handelt. Manche Privatdarlehen sind jedoch an Zinsen gebunden, was bedeutet, dass ein zinsloses Darlehen ziemlich selten ist.
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